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Die Zwerglibelle Nehalennia speciosa

Paarungsrad der Zwerglibelle Männchen der Zwerglibelle Jeder, der die Zwerglibelle schon einmal gesehen hat, wird begeistert sein. Zugegeben, eine zehn Zentimeter lange Quelljungfer ist äusserst beeindruckend - sieht man aber die gerade mal 2,5 cm grosse Zwerglibelle zum ersten mal, kann man es kaum fassen. Zu ihrer geringen Grösse kommt noch die ausgesprochen zierliche Gestalt. Es ist nicht einfach, von einem solchen Zwerg ein gutes Foto zu machen...

Nehalennia speciosa lebt in Mooren. Aufgrund ihrer geringen Grösse übersieht man sie sehr leicht. Erschwerend kommt hinzu, dass sie nur sehr wenig fliegt und wenn, dann nur im Schutz der dichten Vegetation. Auch von ihrer Färbung her ist sie z.B. in einem Seggenried nur schwer auszumachen.
Hat man sie einmal entdeckt, ist sie eigentlich unverkennbar. Sollte man doch noch Zweifel haben, so ist der hellblaur Strich auf der Kopfoberseite ein eindeutiges Erkennungsmerkmal.

Von den Weibchen gibt es offenbar zwei Farbformen: Während das Weibchen im Paarungsrad oben links eine eher gelblich Grundfärbung hat, ist das einzelne im Bild darunter praktisch gleich gefärbt, wie die Männchen.

Weibchen der Zwerglibelle Männchen der Zwerglibelle

Die Zwerglibelle und ihre Lebensräume, Hochmoore und alte Torfstiche, sind in Deutschland stark bedroht.
Die Flugzeit reicht von Anfang Juni bis Ende Juli.


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